Arnsberg

→ Hier finden Sie eine ausführliche Einführung in die Arbeit »Arnsberg«

›Arnsberg‹ ist eine fotografische Arbeit, die sich mit dem Stadtteil Arnsberg und der Stadt Arnsberg im Regierungsbezirk Arnsberg beschäftigt. Arnsberg gehört zu den fünf wichtigsten Städten in Nordrhein-Westfalen, aber kaum einer kennt es.

Diese Arbeit ist ein Ergebnis meines Widerwillens mich der Subjektivität der Fotografie zu ergeben. Es ist ein Hinterfragen der Fotografie als Medium. Das Suchen nach Möglichkeiten zur objektiven Ortsbeschreibung.

»Bin der Meinung, eine fotografische Erkundung hätte relativ wenig mit dem Ort als solchem zu tun. Sie würde nur meine eigenen Interessen zeigen: Gefüge, die bei mir genug Reaktion auslösen, um fotografieren zu wollen. Es wäre weniger ein Bild des Ortes, sondern ein Bild meiner Selbst, ein Bild eines Fotografen.«
(Aus dem Vorwort der Drucksache ›Arnsberg‹)

Anstatt selbst zu fotografieren, sandte ich zwei Fotografinnen und drei Fotografen nach Arnsberg. Diese hatten die Aufgabe, ihr Bild von diesem ›Ort ohne Bilder in den Köpfen der Menschen‹ zu liefern.
Dies folgt der These: Wenn ein Fotografierender nur subjektive Bilder generieren kann, ist die größtmögliche Annäherung an eine Objektivität die Schnittmenge multipler subjektiver Bildeindrücke.

Aus den 239 Bildern, die mir die Fotografen lieferten, schuf ich — anhand rationaler, vordefinierter Regeln — die Studie ›Arnsberg‹.

Besonderer Dank gilt den fünf Fotografen:
Annette Bohn, Anna Merten, Tobias Müller, Johannes Pfahler und Daniel Sadrowski.

Sowie Prof. Dr. Pamela C. Scorzin M.A

Das Projekt war meine Diplomarbeit an der FH Dortmund, Studiengang Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotodesign.

Bilder deren Bildnummern einer Zahl der Fibonacci-Sequenz entsprechen (Auszug)